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Roland Fakler

Pauluszitate

Pauluszitate

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Paulus hält das ganze Judentum für Kot, und macht damit das Judentum zum verachtenswerten Feind.

Philipper 3: 8 Ja, ich achte es noch alles für Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines HERRN, um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot, auf daß ich Christum gewinne.

Paulus deutet  Jesu Kreuzigung als Opfertod zur Erlösung von der Erbsünde, was Jesus selber nie so gesehen hat. Er wollte lediglich das Judentum humanisieren.

Titus 2:14 Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Paulus deutet den Kreuzestod Jesu als Opfer für unsere Sünden. Bei einem Opfer muss nach jüdischer Denkweise Blut fließen.

Hebräer 9:22 „Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“

Das ist alles nur erfundene Mythologie. Der Tod ist ein biologischer Prozess, der Teil des Lebens ist. Mit Sünde hat er nichts zu tun.

Röm 5:12 Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt (Eva) und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten.

Drohung gegen die Gottlosen, denen sich Gott nur einmal sehen lassen müsste, um sie zu bekehren. Wurzel der Feindschaft gegen die Heiden.

Röm. 1:18 Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.

Mit Drohungen soll die Herrschaft der Kirche gefestigt werden, nicht mit Überzeugung.

2 Thess. 1:7-9 Dann übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen und dem Evangelium Jesu, unseres Herrn, nicht gehorchen. … Mit ewigem Verderben werden sie bestraft.

Wer würde da nicht in einen Liebesrausch verfallen. Liebe kann man nicht erzwingen.

1. Korintherbrief 16:22 „Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht“

Mit diesem Spruch wurden die Ketzer den Flammen übergeben.

1 Korinther 5:4-5 „…in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, in eurer Versammlung mit meinem Geist und mit der Kraft unsers Herrn Jesu Christi, 5 ihn zu übergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf dass der Geist selig werde am Tage des Herrn Jesu.

1 Timotheus 1:19-20 „Schon manche haben die Stimme ihres Gewissens missachtet und haben im Glauben Schiffbruch erlitten, darunter Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie durch diese Strafe lernen, Gott nicht mehr zu lästern.“

Das ist die Rechtfertigung für die Herrschaft der „Könige von Gottes Gnaden“, des Papstes und vieler Diktatoren. Der Paulinismus ist obrigkeitsstaatlich und antidemokratisch.

Röm. 13:1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. 2Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.

Religöse Grundlage für Denuntiantentum

2 Thessalonicher 3:14 So aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort, den zeigt an durch einen Brief, und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf dass er schamrot werde;

Rechtfertigung für die Sklaverei

Titus 3:1 Erinnere sie, (die Sklaven) dass sie den Fürsten und der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit seien, …

Epheser 6:5 Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, …

Also brauchen wir auch keine Blasphemiegesetze, wenn Gott selber richten kann.

Römer 12:19 Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: „Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der HERR.“

Lügen ist erlaubt für die Sache Gottes

Römer 3:7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge (!) herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich dann noch als ein Sünder gerichtet werden?

Alle Christen sind eins, aber die keine Christen sind, gehören nicht zur Menschheit und müssen bekehrt,  verfolgt und bekämpft werden?

Galater 3:28 Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu.

Frauen sollen sich unterordnen

Die Idee von der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist nicht biblisch begründet, sondern humanistisch. Laut Bibel ist die Frau nur ein Nebenprodukt aus der Rippe des Mannes.

1 Kor 22 „Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertänigkeit. Einem Weibe aber gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie des Mannes Herr sei, sondern stille sei. Denn Adam ist am ersten gemacht, danach Eva. Und Adam ward nicht verführt; das Weib aber ward verführt und hat die Übertretung eingeführt. Sie wird aber selig werden durch Kinderzeugen,… Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem Herrn. Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland. Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen.“

Epheser 5:33 Doch auch ihr, ja ein jeglicher habe lieb sein Weib als sich selbst; das Weib aber fürchte den Mann.

So wird die Überlegenheit des Mannes religiös gerechtfertigt

1 Kor 11 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber ist das Haupt der Frau. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz, die Frau aber ist des Mannes Abglanz. Denn der Mann ist nicht von der Frau sondern die Frau von dem Mann. Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.

Die Sexualfeindlichkeit im Christentum kommt von Paulus.

Röm. 8:7 Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag’s auch nicht. 8:8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.

Todesstrafe für Homosexualität

….Röm. 1:32 Sie wissen Gottes Gerechtigkeit, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, und tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

Gegen die Weisheit der Welt. Ablehnung der griechisch – römischen Philosophen. Ihr sollt nicht denken, sondern glauben.

1.Kor. 1 :19 Denn es steht geschrieben: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.“ Jesaja 29:14

Die hierarchische Ordnung ist angeblich von Gott gegeben.

1Kor 7:20 Jeder soll in dem Stand bleiben, in dem ihn der Ruf Gottes getroffen hat.

Drohbotschaft gegen die Gottlosen

2 Petrus 3:7 Also auch der Himmel, der jetzt und ist, und die Erde werden durch sein Wort gespart, daß sie zum Feuer behalten werden auf den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.

Rechtfertigung der Todesstrafe

Römisch-katholische und lutherische Theologen legitimierten staatliches Tötungsrecht mit Berufung auf Röm 13:4 meist als göttliche Anordnung, so dass man darauf nicht verzichten könne, ohne Gottes Autorität zu untergraben. 

Röm 13:3 „Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben.

4 Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut.“ 

Der vielbeschworene Kompass

Was hat Paulus also gelehrt: Verachtung des Judentums, Jesu Tod war notwendig, um uns von der Erbsünde zu erlösen, Gottlose sind verflucht, Ketzer sollen verfolgt und verbrannt werden, die Herrscher werden von Gott eingesetzt, sie dürfen richten und mit dem Tod bestrafen, Sklaverei ist erlaubt, Frauen sind minderwertiger, Sexualität ist verwerflich, Homosexualität sollte mit dem Tod bestraft werden, Lügen im Interesse der Glaubensverbreitung ist erlaubt, Christen sollten sich vereinen, Heidentum ist verwerflich, Glauben ist besser als Denken.