Lebensqualität mit IT
Lebensqualität mit IT ein Kommentar auf:
Wir sind uns wohl einig, dass IT = Internet Technologie und KI = Künstliche Intelligenz dem Menschen dienen müssen und dienen können und dass nicht umgekehrt, der Mensch zum Sklaven seiner Technologie werden darf. Ich finde es äußerst hilfreich einen PC zu haben, der mir das Schreiben von Texten und ganzen Büchern erheblich erleichtert, dass ich Fotos bearbeiten und Daten brennen kann. Diese Technik hilft mir, Zeit zu sparen, indem ich Arbeiten schneller erledigen kann als ohne sie, aber ich will nicht Sklave dieses „Fortschritts“ sein, ich will nicht von Facebook terrorisiert und unter E-Mailschwemmen verschüttet werden. Ich genieße es, nicht immer und jederzeit per Handy erreichbar zu sein. Ich habe nicht den Ehrgeiz und die Neugier über alle Banalitäten der „Promis“ informiert zu sein. D.h. ich muss mich ausklicken können, wann ich will und wenn es mir gut tut! Für mein Wohlbefinden und für meine Persönlichkeitsentwicklung brauche ich Zeit zum freien Sinnieren. Wie beim Essen müssen wir lernen, Maß zu halten, lernen, welche geistige Nahrung uns gut tut und welche uns schadet. IT und KI müssen Angebote bleiben, die ich annehmen oder ablehnen, am besten sinnvoll für mich nutzen kann, sie dürfen mich nicht beherrschen. Das ist alles nicht einfach nur gut und nützlich, sowenig wie das Angebot in einer Konditorei, die uns freien Zugriff erlaubt und die uns schwer schaden würde, wenn wir uns keine Grenzen setzen würden.
Die beste Methode, mich zu einer Persönlichkeit zu entwickeln, ist es, nicht in einen Bildschirm zu starren, sondern nach innen zu blicken, zu träumen, zu sinnieren. Am besten gelingt mir dies, wenn ich mit verstopften Ohren auf dem Rücken liege. So kann ich meine Erlebnisse verdauen, Gespräche rekapitulieren und neu aufrollen, meine Gedanken ordnen, Texte entwerfen, Bilder entwerfen. Am meisten tu ich, wenn ich scheinbar nichts tue.
Leserbrief im Tagblatt 2013-11-20
Die frühere Justizministerin Däubler-Gmelin über Datenschnüffelei 18.Nov
Beihilfe zur Datenschnüffelei
Was kann der Bundesbürger gegen das Ausspähen durch die Krake NSA tun? Von wem könnte er Hilfe erwarten, wenn seine Regierung dem Feind Beihilfe leistet? Man kann doch nur hoffen, dass die Bundesregierung endlich ihre Pflicht selbst erkennt, die Menschenrechte ihrer Bürger vor den Angriffen einer ausländischen Macht zu schützen. Auch menschenrechtswidrige Drohnenangriffe von deutschem Boden, sowie Waffenexporte in Krisengebiete widersprechen unserer Verfassung und dem deutschen Ansehen.
Unser Freund USA hat sich leider vom Vorreiter für die Menschenrechte zu einem bedenkenlosen Verletzer der Menschenrechte entwickelt…und Deutschland zu seinem kritiklosen Komplizen.
P.S Wer sich seinen Freunden gegenüber wie eine feindliche Macht verhält, darf sich nicht über die Folgen wundern.
Der Vorsitzende der FDP Deutschlands Christian Lindner sprach in Tübingen über das TTIP-Abkommen.
Verschiebemasse
Mein Leserbrief dazu am 3.2.2016
Hab ich richtig gelesen? Hat ihr Reporter richtig zitiert? Herr Lindner meint zu den TTIP-Verhandlungen: ´Dass im Geheimen verhandelt werde, sei nicht verwunderlich – schließlich sei der Westfälische Frieden „auch nicht auf dem Marktplatz verhandelt worden.“ Soll das heißen, weil damals, 1648, im Geheimen verhandelt wurde, ist das auch heute ok? Damals wurde grundsätzlich über die Köpfe der Menschen hinweg regiert, weil Menschen von den Herrschenden nicht als mündige Bürger mit eigenem Verstand und eigenen Interessen, sondern höchstens als nützliche oder unnütze Verschiebemasse behandelt wurden. Weil sich daran offensichtlich nichts geändert hat, ist es nur logisch, dass auch über TTIP im Geheimen verhandelt wird. Ich glaub, jetzt hab ich’s verstanden!