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Roland Fakler

Showing posts tagged as: Islam

Ahmadiyya: Einschätzung

Der Messias ist da???

Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt Tübingen am 5.11.2020

Bin nicht bereit,

Herrschaft zu akzeptieren, die ihre Legitimität auf nicht-existierende Geister gründet!

Der Gründer der Ahmadiyya-Gemeinde Hadhrat Mirza Ghulam wird „Messias“ genannt („Liebe für Alle, Hass für Keinen“, Reutlinger Blatt, 2. November 2020).

Mit obigen Plakaten werben sie zur Zeit in unserer Gegend Tübingen – Reutlingen Selbsternannte Messiasse – ich kann sie nicht mehr zählen – haben der Welt leider nie den versprochenen Frieden gebracht, sondern endlosen Streit. Streit, allein weil mündige Staatsbürger es als eine Überheblichkeit empfinden müssen, wenn sich jemand für den „Messias“ hält. Welche Belege hatte Mirza Ghulam, der Messias zu sein? Hat er Kriege verhindert? Konnte er Anschläge auf unschuldige Menschen verhindern? Was soll das eigentlich sein? Will er damit sagen, dass wir nun alle aufhören sollten zu denken, dass wir uns seiner absoluten Herrschaft unterwerfen sollten, weil er von Gott gesandt – von welchem Gott eigentlich – uns nun letzte Wahrheiten verkündet? Ich bin nicht bereit, Herrschaft zu akzeptieren, die ihre Legitimität auf nicht-existierende Geister gründet. Oder ging es ihm nicht doch wieder darum, in einer Welt, die schlecht regiert wird und nach Führung verlangt, mit trügerischen Hoffnungen Herrschaft zu gewinnen, für sich und seine Truppe? Alle, die seine anmaßende Herrschaft nicht anerkennen wollen, sind natürlich seine Feinde, für die Messiasse normalerweise Höllenstrafen im Jenseits und Verfolgung im Diesseits vorgesehen haben. Auf Wikipedia kann man lesen: Die Ahmadiyyda- Gemeinde erstrebt „die weltweite Vorherrschaft des Islams unter einem ihrer Kalifen“…Ich bin dagegen, weil ich über mir weder einen Kalifen, noch einen Messias dulde, sondern weiterhin in einer freiheitlichen Demokratie leben möchte. Religionen sind nur friedlich, solange sie keine Macht haben.

Siehe auch: https://www.religionen-im-gespraech.de/hintergrund/eine-vordemokratische-absolutistische-fundamentalistische-organisation

 

Begegnung mit den Ahmadiyya Muslimen von Roland Fakler 2018

 

„Wir sind alle Deutschland“

„Muslime für Deutschland“

Mit diesen Sätzen auf ihrem Flyer wirbt die islamische Ahmadiyya – Gemeinde derzeit deutschlandweit. Das Ordnungsamt Tübingen zeigte Verständnis für ihr Anliegen und hat den zehn sympatischen, jungen Männern mit ihrem Imam in der Tübinger Fußgängerzone die Werbung erlaubt. Um mit dem Iman ins Gespräch zu kommen, mache ich ein freundliches Kompliment: „Ihre Gemeinde gilt unter den Muslimen als liberal!“ „Nein“, enttäuscht er mich: „wir sind nicht liberal, wir nehmen den Koran ernst und wortwörtlich“.

Das darf doch wohl nicht wahr sein, denke ich, und spule Sure 4:89 herunter: „Und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet,“…

Der Begleiter des Imams lacht. Der Imam versucht zu erklären: „Man darf das nicht aus dem Zusammenhang reißen und muss es richtig verstehen, außerdem klingt das arabisch ganz anders“. Offensichtlich hat der renommierte Tübinger Islamwissenschaftler Rudi Paret[1], auf dessen Übersetzung des Korans ich mich in diesem Text berufe, das auch völlig falsch verstanden.

Immerhin der Imam verweist mich mit meinen Fragen auf eine Hotline. Dort rufe ich an und führe mit einem kompetenten Mann ein ausführliches Gespräch.

Ich: „Ich finde es erfreulich, dass sie und ihre Gemeinde sich zu Deutschland bekennen, aber zu welchem Deutschland bekennen sie sich? Was für ein Deutschland wollen sie? Offensichtlich ein islamisches Deutschland!

Zum Glück ist es in Deutschland nach Jahrhunderten blutiger Religionskriege, nach der totalitären Herrschaft der katholischen Kirche, der ‚Könige von Gottes Gnaden‘ und zwei Diktaturen gelungen, einen Rechtsstaat zu schaffen, der uns Frieden und Freiheit sichert. Ich bin kein Christ, der das Christliche Abendland verteidigen will, sondern ein weltlicher Humanist, der die Errungenschaften der Aufklärung durch den Islam in Gefahr sieht. Soweit ich mich aus dem Internet informieren konnte, erstrebt die Ahmadiyyda- Gemeinde „die weltweite Vorherrschaft des Islams unter einem ihrer Kalifen.“[2]

Er beruhigt mich: Das sei eine rein geistige Herrschaft.

Ich: „Herrschaft über andere Menschen ist immer schlecht. Wir wollen vernünftig regiert und nicht beherrscht werden. Die Herrschaft einer totalitären Weltanschauung war immer Ursache für endlose Verfolgungen. Welche Legitimation hätte ein Kalif zu herrschen? Das steht in krassem Gegensatz zu unserer Verfassung. Man kann sich ja vorstellen, was passiert, wenn ein geistiges Oberhaupt, das seine Gefolgschaft auf blinden Gehorsam eingeschworen hat, Befehle aus dem Ausland gibt, womöglich aus einem Land mit einer Diktatur oder einer Theokratie = Gottesherrschaft.

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus und nicht von einem Führer. Wenn unsere Regierung nichts taugt, d.h. wenn sie ungerecht ist, wenn sie Schaden anrichtet, wird sie abgewählt. Wir sind hier nicht länger bereit, Herrschaften zu akzeptieren, die ihre Legitimität auf nicht-existierende Geister gründen.

Es ist eine erfreuliche Sache, wenn Menschen sich um den Abbau von Vorurteilen bemühen. Es ist eine schlechte Sache, wenn sie dabei einer totalitären Weltanschauung zur Macht verhelfen wollen. Mit „totalitär“ meine ich, dass diese Religion glaubt, die einzig wahre zu sein – Sure 3:19 – und dass sie daraus den Anspruch ableitet, die Welt beherrschen zu dürfen – Sure 61:9. – Dagegen habe ich etwas!

Er: Die Ahmadiyya werben nur mit friedlichen Mitteln.

Ich: Muslime waren immer nur solange friedlich, solange sie keine Macht hatten. Das gilt schon für die Zeit Mohammeds in Mekka. In Medina hat er ganz andere Saiten aufgezogen, hat Juden vertrieben, hingerichtet, schließlich Mekka angegriffen und erobert.

Die Herrschaft einer Religion über andere ist auch schlecht, wenn man sie mit friedlichen Mitteln erreichen will. Eine Religion, die herrschen will, kann keine Religionsfreiheit für andere garantieren. Religionsfreiheit kann nur der säkulare Staat garantieren. Religionsfreiheit kann es auch nur im Rahmen unserer Gesetze geben. Religion und Staat müssen getrennt sein. Dieser Staat wurzelt auf den Ideen der Aufklärung, auf Demokratie, Gewaltenteilung und den unveräußerlichen Menschenrechten; vor allem auch auf dem Prinzip der Gleichheit aller Bürger/Innen vor dem Gesetz. Das widerspricht den islamischen Vorstellungen, nach denen der Staat mit der Religion eine Einheit bildet und muslimische Männer höheres Recht haben sollen. Das Grundgesetz, das bewusst von Menschen gemacht ist und den Menschen einen vernünftigen Rahmen für ihr friedliches Zusammenleben geben will, verträgt sich nicht mit der Scharia, die sich aus dem Koran ableitet, dem angeblichen Wort Gottes und der tatsächlichen Dichtung Mohammeds. In diesem Gesetz wird Unmenschlichkeit und Ungleichheit mit dem Glauben an eine göttliche Offenbarung gerechtfertigt.

Die unveräußerlichen und uneingeschränkten Menschenrechte müssen über den Religionen stehen. Es darf nicht umgekehrt die Religion das Maß der gewährten Menschenrechte bestimmen.

Unsere Verfassung entstand aus den Lehren der Weltgeschichte, insbesondere den Lehren aus einer blutigen europäischen Geschichte von Religions- und Glaubenskriegen. Sie hat sich bewährt und hat uns in Mitteleuropa einen langen Frieden in Freiheit gesichert.

Wollen sie nun den Islam über diese Ordnung stellen? Wollen sie, dass hier dieselben Glaubenskriege fortgeführt werden, wie sie in der islamischen Welt stattfinden?

Wollen sie, dass die Menschen auch in diesem Land vor der Diktatur des Islams flüchten müssen. Ich habe gehofft, dass die Ahmadiyya-Gemeinde, wenn sie sich zu Deutschland bekennt, auch zu unserer Verfassung bekennt. Sie selbst wollen aber den Koran ernst und wortwörtlich nehmen. Das ist ein Widerspruch!

„Nein“, sagt er. „Die Ahmadiyya halten sich an die Gesetze des Landes, in dem sie leben.“

Ich: Sie halten sich an diese Gesetze nur, weil sie nicht die Macht haben, hier die Scharia einzuführen. Hätten sie diese Macht, würden sie das Grundgesetz abschaffen.

Er: Nein, das Grundgesetz bliebe erhalten. Die Scharia gilt nur für Muslime.

Ich: In einem Staat muss gleiches Recht für alle gelten, sonst wäre das ein Unrechtsstaat.

Wir sehen doch wie es in islamischen Ländern zugeht: Dort herrschen die Muslime, Mullahs, Imame in einer Theokratie. Es gibt keine Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit; es gilt minderes Recht für Nichtmuslime und Frauen und gar kein Recht für Atheisten. So ist das in Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Afghanistan, Ägypten….

Er: Die haben nicht den „wahren“ Islam!

Ich: Leider lassen sich mit dem Koran eher diese Regime rechtfertigen als die freiheitliche Demokratie. Es gibt im Islam keine demokratische Tradition und keine Aufklärung.

 Auf ihrem Flyer steht das schöne Zitat:  […] Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es als hätte er die ganze Menschheit getötet. Sure 5:32 Dieser Vers ist ein Zitat aus jüdischen Schriften. Der wahre Geist des Korans offenbart sich schon in der nächsten Sure 5:33 „Der Lohn derer, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und im Land eifrig auf Unheil bedacht sind, soll darin bestehen, dass sie umgebracht oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen wechselweise Hand und Fuß abgehauen wird, oder dass sie des Landes verwiesen werden. Das kommt ihnen als Schande im Diesseits zu. Und im Jenseits haben sie eine gewaltige Strafe zu erwarten.“[3]

Er: Muslime dürfen sich verteidigen, wenn sie angegriffen werden.

Ich: War denn die ganze Eroberungsgeschichte des Islams ein Verteidigungskrieg? Weiter heißt es auf ihrem Flyer: „Eine goldene Regel, die der Begründer der Ahmadiyya Muslim Jamaat gelehrt hat, lautet, dass wir unter allen Umständen immer Allah, den Propheten sowie den Regierenden unserer eigenen Nation Gehorsam leisten sollen.“

Ich: Es ist für einen mündigen Bürger nicht angebracht, blinden Gehorsam zu leisten, sondern Verantwortung zu übernehmen, mitzudenken und mitzuentscheiden. Deutsche wissen am besten, welches Unheil aus blindem Gehorsam entstehen kann.

Das Grundgesetz garantiert jedem Religionsfreiheit im Rahmen dieses Gesetzes.

Wenn sie den Koran wörtlich befolgen wollen, verträgt sich das aber nicht mit diesem Gesetz. Ihr Ziel ist letztlich die Vorherrschaft des Islams. Das bedeutet das Ende der Religionsfreiheit, der Meinungsfreiheit, der Gleichheit aller vor dem Gesetz. Sie wollen die Diktatur der Scharia unter einem Kalifen. Schon Mohammed wollte herrschen und hat dazu den Koran erfunden. In unserem Interesse liegt es, dies zu verhindern und dem frühzeitig entgegen zu steuern, um die Freiheit dieses Landes und aller seiner Bewohner auch in Zukunft zu sichern.

Der Koran und die Scharia wurden dazu geschaffen, das Leben einer Stammesgesellschaft im 7. Jahrhundert in der Wüste Arabiens zu regeln und Mohammed zu Macht, Reichtum und Frauen zu verhelfen, aber sie können keinen vernünftigen Beitrag zum Zusammenleben in einer freiheitlichen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts leisten.

Muslime, die sich zur freiheitlich – demokratischen Ordnung bekennen, gehören zu Deutschland. Diejenigen, die in einem Kalifat oder einer Diktatur leben wollen, die ein Kalifat oder eine Diktatur unterstützen, gehören nicht zu Deutschland!

Siehe Teil 2: Widersprüche zwischen Koran und Menschenrechten

Siehe Teil 3: Nicht – Muslime im Koran

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Paret

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmadiyya_Muslim_Jamaat#Vorherrschaft_des_Islam

[3] Alle Koranzitate in diesem Text stammen aus der Übersetzung von Rudi Paret


Dazu habe ich am 16.11.2018 einen Leserbrief im Tagblatt geschrieben:

Gefahren erkennen

 Vor ein paar Wochen hatte ich Gelegenheit, mit Vertretern der Ahmadiyya-Muslime ins Gespräch zu kommen. Das Tübinger Ordnungsamt hat ihnen die freundliche Genehmigung erteilt, in der Fußgängerzone für ihr Anliegen zu werben: „Wir sind alle Deutschland – Muslime für Deutschland“ stand auf ihrem Flyer. Ich hielt sie für liberal. „Nein“, enttäuscht mich der Imam: „wir sind nicht liberal, wir nehmen den Koran ernst und wortwörtlich“. Ich: „Soll das heißen, dass Sie hier die Scharia einführen wollen?“ Ja, sagt er, aber natürlich mit friedlichen Mitteln. Ich: Da hätte ich aber was dagegen, denn die verträgt sich nun mal nicht mit unserer Verfassung. Er: Die Ahmadiyya achten auch die Gesetze dieses Landes. Auf dem Flyer steht noch mehr: Sie achten unter allen Umständen Allah und den Propheten. Wie das zusammenpassen soll, ist mir ein Rätsel. In Wikipedia kann ich dann nachlesen: „Die Ahmadiyya erstreben die weltweite Vorherrschaft des Islams unter einem ihrer Kalifen.“ In Deutschland ist es nach Jahrhunderten blutiger Religionskriege, nach der totalitären Herrschaft der Kirchen, der ‚Könige von Gottes Gnaden‘ und zweier Diktaturen gelungen, einen Rechtsstaat zu schaffen, der uns Frieden und Freiheit sichert.

Weil wir nun so tolerant geworden sind, dass wir Gefahren für diese Freiheit nicht mehr erkennen und nur damit beschäftigt sind, vergangene Schuld aufzuarbeiten, muss uns ein ägyptischer Aufklärer sagen, dass diese Werte heute gefährdet sind. Danke Hamed Abdel-Samad!

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Antiislamischer Rassismus

Die Dosis macht das Gift

Die Debatte um das Kopftuch nach einem Vortrag hält an.
Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt Tübingen 03.08.2019

„Antimuslimischer Rassismus“, öfter „Antiislamischer Rassismus“ ist ein Kampfbegriff, der von islamischen Propagandisten verwendet wird, um Kritik an der menschenrechtsfeindlichen Ideologie des orthodoxen Islams von vornherein abzuwehren. Es soll damit vorgetäuscht werden, als sei die Ablehnung des Islams in Deutschland „rassisch“ begründet, was in Erinnerung an den arischen „Rassenwahn“ auf Empörung stoßen soll. Tatsächlich ist der orthodoxe Islam aber keine Rasse, sondern eine nach Herrschaft strebende Politreligion.

 „Rasse“ ist eine heute ohnehin nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung genetischer und äußerlicher Merkmale von Menschen, die nicht einfach abgelegt werden können. Die Benachteiligung auf Grund solcher Merkmale ist menschenrechtswidrig, während Kritik an menschenrechtsfeindlichen Denkweisen, auch wenn sie religiös begründet sind, absolut notwendig ist.

Islamkritik ist Selbstverteidigung mündiger Bürger gegen eine totalitäre Weltanschauung.

Kritikwürdig am Islam sind z.B. das Streben nach Herrschaft und Vorrechten von männlichen Muslimen in einem Gottesstaat gemäß den Gesetzen der Scharia; Ablehnung der Demokratie; keine Trennung von Religion und Staat; die Männer stehen über den Frauen; Frauen erben halb soviel wie Männer; ihre Stimme wiegt vor Gericht halb soviel, weil sie, laut Mohammed, dümmer sind; Frauen dürfen geschlagen werden; Frauen werden der Aufsicht des Mannes unterstellt und haben sich an eine ensprechende Kleiderordnung zu halten; Männer dürfen bis zu vier Frauen heiraten; Kinderehen werden mit der Heirat Mohammeds mit der neunjährigen Aisha  gerechtfertigt;  Ehrenmorde damit, dass Frauen der Aufsicht des Mannes unterstellt sind; Genitalverstümmelung; Verbot der Religionskritik und Religionsfreiheit; Mohammed darf nicht kritisiert werden; aus dem Islam darf man nicht austreten; Diskriminierung von Homosexuellen, grausame Strafen (Handabhaken, Auspeitschen, Steinigung)…

Der Islam kann hier nur akzeptiert werden, wenn er sich der freiheitlich – demokratischen Ordnung anpassen und unterordnen kann. Das können aber nur Muslime, die den Islam lockerer nehmen als die Imame sich das wünschen. Die Dosis macht das Gift!


Ergänzung:

Der Vorwurf des Antimuslimischen Rassismus ist vor allem deswegen eine Unverschämtheit, weil es gerade der orthodoxe Islam ist, der Menschen, gemäß ihrem Glauben oder Unglauben in Wertvolle und Wertlose einteilt und ihnen, wie im Rassismus, entsprechend unterschiedliches Recht zugesteht. Christen und Juden (Besitzer des Buches) werden unter der Scharia als Menschen zweiter Klasse geduldet, Atheisten haben keinerlei Rechte.

Wenn Leute den Faschismus ablehnen, weil er menschenrechtsfeindlich ist, ist das dann „antifaschistischer Rassismus?“

Wo der Islam herrscht, gibt es keine Freiheit mehr!

Deswegen muss die Macht des Islams rechtzeitig beschränkt und kontrolliert werden.

Denk- und Verhaltensweisen können durch Kritik verändert werden.

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Kopftuch: Ja oder Nein?

Flagge des Islam

Tübingens Oberbürgermeister hält das Kopftuch muslimischer Mädchen für ein Zeichen von Unterdrückung und will es in Kindergärten und Schulen verbieten (20. Dezember).

02.01.2019

Von Roland Fakler, Reusten

Der Mädchentreff kritisiert, dass Terre des Femmes „nicht den grundsätzlichen Schutz von Mädchen vor religiösen Dogmen fordert, sondern sich auf das Kopftuch bei Musliminnen beschränkt“. Richtig! Kinder sollten frei von weltanschaulicher Indoktrination und göttlicher Bedrohung ein Leben ohne religiöse Zwänge führen können. Nur so werden mündige Bürger/innen heranwachsen. Wenn Kindern widersprüchliche Dogmen als absolute Wahrheiten gelehrt werden, kann das nur zu Konflikten führen. Ein konfessionsübergreifender Ethikunterricht könnte die Lösung sein. Gemeinsam mit Christen und Atheisten sollten Muslime die Fragen diskutieren, die sie hier und jetzt tatsächlich bewegen, Fragen zu Toleranz und Gewalt, zum gerechten Staat, zur legitimen Regierung, zu Freundschaft und Liebe, zur Weltanschauungs- und Meinungsfreiheit, zu ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Sie sollten lernen, Kritik zu äußern und Kritik zu ertragen, Andersdenkende als gleichwertige Gesprächspartner zu akzeptieren – und all dies frei von der Furcht, eventuelle Dogmen zu verletzen oder nicht existierende Geister zu beleidigen.

 Das Kopftuch soll Frauen entsexualisieren, was auf junge Mädchen angewendet pervers ist. Es ist die Flagge des politischen Islams. Frauen im Iran oder Saudi-Arabien, die es nicht tragen wollen, werden verfolgt und bestraft. Mädchen sollten das wissen. Väter, die das Kopftuch anordnen, erschweren ihrer Tochter die Zukunft in diesem Land und nehmen ihnen ein Stück Selbstbestimmung.
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Ergänzung: Es wäre sicher in Ordnung, wenn jede Frau auf der Welt frei entscheiden könnte, ob sie ein Kopftuch oder einen Irokesenschnitt tragen möchte, es ist nicht in Ordnung, wenn schon Kinder von Glaubensgemeinschaften dazu abgerichtet werden, sich mit religiösen oder politischen Symbolen abzugrenzen, die sie gar nicht verstehen können. Unser Staat muss dafür Sorge tragen, dass Kinder nicht indoktriniert, sondern informiert und zu mündigen Bürgern erzogen werden. Das Recht auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung steht über dem Recht der Religionsgemeinschaft, ihre Mitglieder, vor allem ihre Kinder, zu formen.
 
Neutralitätsgebot im öffentlichen Dienst
Von einer Frau, die so religiös ist, dass sie eher auf den öffentlichen Dienst verzichtet als auf das Tragen ihres Kopftuches, muss man annehmen, dass sie das religiöse Gesetz des Islams (Scharia) höher schätzt als die Gesetze der Menschen (Grundgesetz). Das heißt, dass sie als Richterin, Polizistin, Lehrerin oder Sachbearbeiterin auch nicht in der Lage sein wird, alle Menschen gleich zu behandeln, sondern sie wird gemäß dem Gesetz der Scharia und entgegen unserem Grundgesetz, die Gläubigen höher schätzen als die Ungläubigen. Und damit ist sie ungeeignet für diesen Dienst. In jedem anderen Job z.B. als Verkäuferin, ist das Kopftuch durchaus erträglich. Im öffentlichen Dienst gilt das Neutralitätsgebot. Keine Kreuze, keine Kippas, keine Kopftücher. Kein Kopftuchzwang für minderjährige Mädchen. Selbstbestimmungsrecht für alle Frauen auf der ganzen Welt.

Richterin mit Kopftuch?

Eine Frau, die nicht auf das Kopftuch als religiöses Symbol verzichten kann, signalisiert damit, dass sie gegenüber Nichtreligiösen kein neutrales Urteil fällen könnte. Sie stellt das religiöse Gesetze (Scharia) über das weltliche Gesetz (Grundgesetz) …und damit ist sie für den Beruf der Richterin in einem säkularen Staat absolut ungeeignet. Von ihm / ihr wird umgekehrt gerade erwartet, dass er/ sie das weltliche Gesetz über das religiöse stellt.

Was sagt der Koran? Müssen Frauen Kopftuch tragen?

Sure 33:59 Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen wenn sie austreten sich etwas von ihrem Gewand über den Kopf herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie als ehrbare Frauen erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Gott aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.

Kommentar: Frauen mit Kopftuch sollen sich also als “ehrbare” Frauen von denen ohne Kopftuch abheben. Darum geht es dem Islam! Den anderen geschieht es wohl recht, wenn sie belästigt werden?

Verbot der Vollverschleierung = Burka

Es gibt Grenzen der Toleranz im öffentlichen Raum. Frauen mit Vollverschleierung grenzen sich bewusst von ihren Mitmenschen ab. Sie sind nicht mehr als Individuen erkennbar, was beim Autofahren, in Banken, bei Behörden, beim Abholen der Kinder im Kindergarten zu Identifikationsproblemen führen muss. Auch Verbrecher könnten sich leicht hinter einer Burka schützen. Frauen demonstrieren mit der Burka ihre Minderwertigkeit und ihre Entmenschlichung, was im Widerspruch zu unseren Werten der Gleichberechtigung aller Individuen steht.

Sowenig wie man Nackte in der Stadt dulden kann, kann man Burkaträgerinnen dulden. Beides ist anstößig und sittenwidrig.

 
 
 

Koran: Fragen und Antworten

Fragen an den Koran von Roland Fakler

Religionen, die Andersdenkende in die Hölle wünschen, sollte man nicht tolerieren, sondern kritisieren. R.F.

Alle in diesem Text verwendeten Koranzitate stammen aus der Übersetzung des renommierten Tübinger Islamwissenschaftlers Rudi Paret. Unterstreichungen stammen von mir.

Bei der Lektüre des Korans komme ich zu dem Ergebnis, dass Allah besonders die Ungläubigen liebt und möchte, dass Muslime mit ihnen unter Beachtung der westlichen Menschenrechte friedlich in einer freiheitlichen Demokratie zusammenleben. Sollten Sie zu einem andern Schluss kommen, kann das nur an Ihrer falschen, unislamischen Interpretation des Korans liegen.

Widersprüche zwischen Scharia und westlichen Menschenrechten, zwischen Koran und Grundgesetz

Gläubige, die den Koran wortwörtlich nehmen wollen, sollten sich darüber im klaren sein, was das eigentlich bedeutet: Ein Rückfall ins Frühmittelalter. Wenn der Islam hier eine Zukunft haben will, muss er sich in Richtung St. Petersburger Erklärung verändern.

Wenn ich den Islam kritisiere, tu ich das nicht, um Muslime herabzusetzen, sondern weil ich auch in Zukunft meine Menschenrechte genießen und in einer freiheitlichen Demokratie leben will! Die Menschenrechte sehe ich durch den Islam gefährdet, weil dieser mit einem Rechtssystem, der Scharia, verknüpft ist, das allen unseren freiheitlichen Werten widerspricht. Sie gehört mit Sicherheit nicht zu Deutschland.

Gemäß der 1990 von 56 islamischen Staaten beschlossenen „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“[1] sind die Menschenrechte der Scharia untergeordnet, denn die Scharia sei von Gott geschaffenes, ewig gültiges Recht, die Menschenrechte dagegen seien von Menschen gemacht. In Wirklichkeit sind natürlich alle Gesetze, seit Hammurabi und Moses, menschlichen Ursprungs – auch die Scharia! Sie leitet sich vom Koran, der Dichtung Mohammeds ab!

Die Kairoer Erklärung stellt alle ihre Artikel, auch den zur Glaubensfreiheit, ausdrücklich unter den Vorbehalt der Scharia und betont in ihrer Präambel die Führungsrolle der islamischen Gemeinschaft. Die Kairoer Erklärung kennt kein individuelles Selbstbestimmungsrecht. In Fragen von Religion, Glaube, Weltanschauung findet sich in der Kairoer Erklärung nichts. Das ist der muslimischen Tradition fremd.

Frage an den Koran: Ist der Islam reformierbar? Darf der Koran verändert werden?

Koran Sure 2.2. Dies ist ein vollkommenes Buch; es ist kein Zweifel darin: eine Richtschnur für die Rechtschaffenen. 3:19 Als einzig wahre Religion gilt bei Gott der Islam. … Wenn aber einer nicht an die Zeichen Gottes glaubt, ist Gott schnell im Abrechnen.

Mein Kommentar: Der Islam ist vor allem deswegen nicht reformierbar, weil der Koran dies mit Höllendrohungen verbietet.

Kein Buch ist unfehlbar! Propheten wollten den Gläubigen immer weismachen, dass ihre Dichtungen, göttliche Offenbarungen seien, um ihnen mehr Autorität zu verleihen. Mit Drohungen versuchen die Schreiber des Korans und der Bibel, Menschen an kritischem Denken zu hindern und dadurch ihre Herrschaft über die Köpfe zu festigen.

Frage: Sind gläubige Muslime und Ungläubige gleichberechtigte Menschen? Kann es Muslimen zugemutet werden, mit Ungläubigen gleichberechtigt in einem Staat zu leben?

Sure: 8:55 Als die schlimmsten Tiere gelten bei Gott diejenigen, die ungläubig sind und auch nicht glauben werden und nicht glauben wollen?

Sure 3:110 Ihr Gläubigen seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist. Ihr gebietet, was Recht ist, verbietet, was verwerflich ist, und glaubt an Gott. […]

Sure 2:193 Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Gott verehrt wird!

Sure 4:73 O Prophet, streite gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihr Aufenthalt ist die Hölle, und schlimm ist die Bestimmung!

Sure 48:29 Muhammad ist der Gesandte Gottes. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber heftig, gegeneinander aber barmherzig.

Sure 6:125 […] So legt Gott die Unreinheit auf diejenigen, die nicht glauben .

Kommentar: Religionsführer versprechen ihren Anhängern Auserwähltheit vor den anderen, grenzen ihre Gefolgschaft gegen andere ab, erzeugen Hass und Feindschaft gegen sie. Ungläubige gelten als “unrein”. Damit wird eine künstliche Barriere zwischen ihnen und den Gläubigen geschaffen. Die moralischen Grundsätze, die sie ihren Anhängern beibringen, gelten nur unter ihnen, nicht gegenüber den anderen. Nur wer sich ihrer Herrschaft unterordnet, verdient den Schutz der Gemeinschaft. Die anderen werden verfolgt und entrechtet.

Frage: Sollten Humanisten und Atheisten vom Islam toleriert werden?

Sure 4:76 Diejenigen, die glauben, kämpfen auf dem Weg Gottes. Und diejenigen, die ungläubig sind, kämpfen auf dem Weg der Götzen. So kämpft gegen die Freunde des Satans…

Sure 3:151 Wir werden denen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen zur Strafe dafür, dass sie dem einen Gott andere Götter beigesellt haben, wozu er keine Vollmacht herab gesandt hat. Das Höllenfeuer wird sie dereinst aufnehmen – ein schlimmes Quartier für die Frevler!

Sure 8:12 […] Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen.

Sure 9:73 Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie dereinst aufnehmen, – ein schlimmes Ende!

Sure 2:191 Und tötet sie d.h. die heidnischen Gegner, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!

Sure 4:56. Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.

Sure 76:4. Wahrlich, Wir haben für die Ungläubigen Ketten, eiserne Nackenfesseln und ein flammendes Feuer bereitet.

Kommentar: Soll das ein barmherziger Gott sein? Wer Gott besonders nahe steht, d.h. den „richtigen“ Glauben hat, bildet sich ein, über denen zu stehen, die ihm angeblich fernstehen, d.h. einen anderen Glauben oder keinen haben. Mit Hilfe eines nicht- existierenden Wesens will Mohammed seine Herrschaft über die Welt begründen.

Dieses Buch mit seinen Hass- und Drohbotschaften ist in höchstem Maße verfassungswidrig. Es dürfte zumindest nur in einer kommentierten Ausgabe erscheinen. Nirgends wo der Islam herrscht, werden Atheisten geduldet, sondern verfolgt.

Frage: Dürfen die Gläubigen anderer Religionen ihre eigenen Götter anbeten?

Sure 3:19 Als einzig wahre Religion gilt bei Gott der Islam.

Sure 5:17 Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‘Gott ist Christus, der Sohn der Maria’.

Sure 3:110 Ihr (Gläubigen) seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist . Ihr gebietet, was recht ist, verbietet, was verwerflich ist, und glaubt an Gott. Wenn die Leute der Schrift (ebenfalls) glauben würden (wie ihr), wäre es besser für sie. Es gibt (zwar) Gläubige unter ihnen. Aber die meisten von ihnen sind Frevler.

Sure 3:33 Gott hat Adam und Noah und die Sippe Abrahams und die Sippe ‘Imrans vor den Menschen in aller Welt auserwählt,…

Sure 5:17 Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‘Gott ist Christus, der Sohn der Maria’.

Sure 9:29 Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören – von denen, denen das Buch zugekommen ist, bis sie von dem, was ihre Hand besitzt, Tribut entrichten als Erniedrigte.

Sure 2:161. Die ungläubig sind und als Ungläubige sterben, über sie der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt!

Kommentar: Märchen erzeugen Auserwähltheitswahn, Auserwähltheitswahn führt zu Verfolgungswut. In islamischen Ländern werden andere Religionen stark benachteiligt oder verfolgt. Das gilt vor allem für den Atheismus. Die Christen bilden nur noch eine Minderheit in den Ländern, die sie einst mehrheitlich bewohnten. Die Vielfalt der Religionen im Nahen Osten verschwindet mehr und mehr zugunsten des Islams. Der Islam verfolgt/e die Juden (Spanien, Kleinasien), die Christen (Kleinasien, Europa), die Zoroastrier und Bahai (im Iran), die Kopten (Ägypten), die Armenier (Kleinasien), die Yazidis (Irak), die Buddhisten und Hindus (Indien). Die Islamisten führen die Drecksarbeit der Vertreibung weiter, für die Muslime, die sich vor der Welt die Hände nicht schmutzig machen wollen.

Frage: Ist der Islam tolerant? Kein Zwang im Glauben? Muslime verwenden immer diese Suren, um ihre Toleranz zu demonstrieren. Aber man sollte diese Suren nie aus dem Zusammenhang reißen, sondern auch die nächste Sure lesen, in der der Geist der Intoleranz klar zum Vorschein kommt.

Sure 2:256 In der Religion gibt es keinen Zwang d.h. man kann niemand zum rechten Glauben zwingen. Der rechte Weg des Glaubens ist durch die Verkündigung des Islam klar geworden so dass er sich vor der Verirrung des heidnischen Unglaubens deutlich abhebt. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Gott aber glaubt, der hält sich damit an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Gott hört und weiß alles.

Sure 2:257 Gott ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Ungläubigen aber haben die Götzen zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie d.h. die Ungläubigen werden Insassen des Höllenfeuers sein und ewig darin weilen.

Sure 18:29 … Wer nun will, möge glauben, und wer will, möge nicht glauben! Für die Frevler haben wir im Jenseits ein Feuer bereit, das sie mit seinen Flammen vollständig einschließt. Wenn sie um Hilfe rufen, wird ihnen mit Wasser geholfen, das so heiß ist wie flüssiges Metall und ihnen das Gesicht brät – ein schlimmes Getränk und ein schlechter Ruheplatz!

Sure 4:56. Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.

Sure 10:04 …. die aber ungläubig sind, ihnen wird ein Trunk siedenden Wassers zuteil werden und schmerzliche Strafe, weil sie ungläubig waren.

Sure 4:56. Diejenigen, die nicht an Unsere Zeichen glauben, die werden Wir im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Allah ist Allmächtig, Allweise.

Kommentar: Was für ein böser Mensch hat diese Sätze erfunden? Er will Toleranz demonstrieren, aber wehe, jemand wagt „falsch“ zu glauben, der wird hart bestraft. So einen bösen Gott können sich doch bloß böse Menschen ausdenken.

Frage: Erlaubt der Islam den Bau von Kultstätten anderer Religionen in islamischen Ländern?

Der Kodex Omar, 580 bis 644, regelte 634 das Verhältnis der Muslime zu den Ungläubigen im arabischen Herrschaftsbereich, „so durften Christen keine politischen Ämter bekleiden oder Muslime als Dienstboten beschäftigen. Auch war es ihnen verboten, Waffen zu tragen und Pferde zu reiten; sie durften keine neuen Gotteshäuser bauen und in der Öffentlichkeit keine religiösen Feiern abhalten. Es war ihnen auch nicht gestattet, Bekehrungen vorzunehmen. Genaue Kleidervorschriften sollten darüber hinaus Nichtmuslime von der übrigen Bevölkerung unterscheiden; Juden sollten als Erkennungszeichen gelbe Flicken an ihren Ärmeln tragen, Christen dagegen einen dunkelblauen Flicken. Ebenso wurde eine Kopf- und Grundsteuer für Juden eingeführt“. Encarta Lexikon 2009

„Imam Ahmad (bin Hanbal) und Abu Dawud überlieferten Ibn Abbas Aussprüche des Propheten Muhammad: ‚Es darf keine zwei verschiedenen Gebetsrichtungen in einem Land geben. Ibn al-Khattab [dem zweiten Kalifen nach Muhammad]: ‚Eine Kirche darf im Islam weder gebaut noch renoviert werden.

Fatwa zum Kirchenbau in islamischen Ländern:

https://www.islaminstitut.de/2016/fatwa-zu-der-frage-ob-kirchen-in-muslimischen-laendern-gebaut-werden-duerfen/

Frage: Sind Männer und Frauen gleichberechtigt?

Sure 4:34 Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen als Morgengabe für die Frauen? gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind Gott demütig ergeben […] Und wenn ihr fürchtet, dass irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! […]

Die Zeugenaussage eines Manns zählt soviel wie die von zwei Frauen

Sure 2:282 … Und nehmt zwei Männer von euch zu Zeugen! Wenn es nicht zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, solche, die euch als Zeugen genehm sind, – (zwei Frauen) damit (für den Fall), daß die eine von ihnen sich irrt, die eine (die sich nicht irrt) die andere (die sich irrt, an den wahren Sachverhalt) erinnere.

Frauen erben halb soviel wie Männer

Sure 4: 11 Gott verordnet euch hinsichtlich eurer Kinder: Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts.

Sure 2:223 Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu diesem eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt!

Sure 4:3 „Und wenn ihr fürchtet, in Sachen der eurer Obhut anvertrauten weiblichen Waisen nicht recht zu tun, dann heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, ein jeder zwei, drei oder vier. Und wenn ihr fürchtet, so viele nicht gerecht zu behandeln, dann nur eine, oder was ihr an Sklavinnen besitzt! So könnt ihr am ehesten vermeiden, unrecht zu tun.“

Kommentar: Frauen und Nicht-Muslime haben laut Koran und Kairoer Erklärung weniger Rechte als muslimische Männer. Frauen haben keine gleichen Rechte; Frauen dürfen laut Koran geschlagen werden, wenn sie „widerspenstig“ sind und dürfen auch nur halb so viel erben wie Männer. Ihre Stimme vor Gericht gilt nur halb so viel wie die eines Mannes. Laut Scharia, dem islamischen Gesetzbuch, dürfen sie auch, bei Ehebruch, gesteinigt werden.

Frage: Wieviele Frauen darf ein Man heiraten?

Sure 33:50 Prophet! Wir haben dir zur Ehe erlaubt: deine (bisherigen) Gattinnen, denen du ihren Lohn (d.h. ihre Morgengabe) gegeben hast; was du (an Sklavinnen) besitzt, (ein Besitz, der) dir von Gott (als Beute) zugewiesen (worden ist); die Töchter deines Onkels und deiner Tanten väterlicherseits und deines Onkels und deiner Tanten mütterlicherseits, die mit dir ausgewandert sind; (weiter) eine (jede) gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten schenkt und er (seinerseits) sie heiraten will. Das (letztere?) gilt in Sonderheit für dich im Gegensatz zu den (anderen) Gläubigen. Wir wissen wohl, was wir ihnen hinsichtlich ihrer Gattinnen und ihres Besitzes (an Sklavinnen) zur Pflicht gemacht haben. (Die obige Verordnung ist eine Sonderregelung für dich) damit du dich nicht bedrückt zu fühlen brauchst (wenn du zusätzliche Rechte in Anspruch nimmst). Und Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.

Frage: Dürfen Muslime sich ungestraft vom Islam lossagen?

Sure 4:115 Wenn aber einer gegen den Gesandten Opposition treibt, nachdem ihm die Rechtleitung durch den Islam klar geworden ist, und einem anderen Weg folgt als dem der Gläubigen, geben wir ihm da Anschluss, wo er Anschluss gesucht hat und lassen ihn in der Hölle schmoren – ein schlimmes Ende! 4:151:Sie sind die wahren Ungläubigen, und den Ungläubigen haben Wir schmähliche Strafe bereitet. 2:217 Und der Versuch, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, wiegt schwerer als Töten.

Kommentar: Die Kairoer Erklärung sagt, dass es verboten sei jemanden zu einem anderen Glauben als zum Islam zu bekehren…erst recht nicht zum Atheismus. Die Todesstrafe für Abtrünnige findet man heute noch in den Gesetzbüchern verschiedener islamischer Länder wie Mauretanien, Sudan, Saudi-Arabien, Afghanistan, Pakistan, Iran… In Saudi-Arabien wurde 2012 der Menschenrechtler Raif Badawi wegen Apostasie  und Beleidigung des Islams verhaftet und zu 600 Peitschenhieben, sowie 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hat behauptet, dass Muslime, Christen und Atheisten gleichwertige Menschen seien.

Frage: Müssen Frauen Kopftuch tragen?

Sure 33:59 Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen wenn sie austreten sich etwas von ihrem Gewand über den Kopf herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie als ehrbare Frauen erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Gott aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.

Kommentar: Den anderen geschieht es wohl recht, wenn sie belästigt werden? Im öffentlichen Dienst gilt das Neutralitätsgebot. Keine Kreuze, keine Kippas, keine Kopftücher. Kein Kopftuchzwang für minderjährige Mädchen. Selbstbestimmungsrecht für alle Frauen auf der ganzen Welt.

Frage: Ist es erlaubt, den Islam, den Koran oder Mohammed zu kritisieren? Verzichtet der Islam auf Terror und Auftragsmorde, wenn er beleidigt wird?

Sure 9:61 Diejenigen, die dem Gesandten Gottes Ungemach zufügen, haben dereinst eine schmerzhafte Strafe zu erwarten.’

Kommentar: Kritik und Karikatur gehören zu einer freien Gesellschaft. Wer das verbietet, sagt damit, dass er nicht dazu gehört.

Frage: Dürfen Muslime Freundschaft mit Ungläubigen schließen?

Sure 3:28 Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mehr mit Gott.

Sure 4:144. O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?

Sure 5:51 Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde aber nicht mit euch. Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen. Gott leitet das Volk der Frevler nicht recht.

Sure 9:123 O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die in eurer Nähe sind. Sie sollen von eurer Seite Härte spüren. Und wißt, daß Gott mit den Gottesfürchtigen ist.

Kommentar: Dieses unselige Gebot ist eine wesentliche Barriere für ein friedliches Zusammenleben. Glaubensführer möchten ihre Herde gegen andere abgrenzen, um die Herrschaft über ihre Herde zu sichern.

Frage:Verbietet der Islam die Täuschung Ungläubiger? (Taqiyya)

Sure 8:30 Und als die Ungläubigen gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen  oder zu töten oder aus Mekka zu vertreiben! Sie schmieden Ränke. Aber auch Gott schmiedet Ränke. Er kann es am besten.

„Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“ Al Ghazzali (1059-1111),einer der bedeutendsten Theologen des Islams

Frage: Ist der Islam gegen die Todesstrafe? Ist der Islam gegen unmenschliche Strafen wie Auspeitschen, Hände abhaken und Steinigen?

Sure 47:4 Wenn ihr auf einem Feldzug mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut ihnen mit dem Schwert auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt, dann legt sie in Fesseln, um sie später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld freizugeben! Haut mit dem Schwert drein bis der Krieg euch von seinen Lasten befreit…

Sure 24:2 Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann geißelt jeden von ihnen mit hundert Hieben. Habt kein Mitleid mit ihnen angesichts der Rechtsbestimmungen der Religion Gottes, so ihr an Gott und den Jüngsten Tag glaubt. Und bei der Vollstreckung der Pein an ihnen soll eine Gruppe von den Gläubigen zugegen sein.

Sure 24:4 Und wenn welche von euch ehrbare Ehefrauen mit dem Vorwurf des Ehebruchs in Verruf bringen und hierauf keine vier Zeugen für die Wahrheit ihrer Aussage beibringen, dann verabreicht ihnen achtzig Peitschenhiebe und nehmt nie mehr eine Zeugenaussage von ihnen an! ..

Sure 5:38 Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von Seiten Gottes. Und Gott ist mächtig und weise.

Sure 5:45 Und wir haben ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn; und auch für Verwundungen gilt die Wiedervergeltung.

Kommentar: Die Todesstrafe ist nach der Kairoer Erklärung erlaubt, wenn es die Scharia gebietet. Grausame Strafen, wie Auspeitschen, Hände abhacken und Köpfen werden immer noch in Saudi – Arabien, Iran und anderen islamischen Ländern ausgeübt.

Frage: Ist der Islam gegen Sklaverei, Schutzgeld- und Lösegelderpressung, Raub- und Beutekriege, ethnische Säuberungen und Blutrache?

Sure 48:20 Gott hat euch versprochen, dass ihr viel Beute machen würdet.

Sure 4:24 Und verboten sind euch die ehrbaren (Ehe)frauen, außer was ihr an Ehefrauen als Sklavinnen besitzt.

Der Koran verurteilt die Sklaverei nicht, sowenig wie die Bibel, sondern nimmt sie als selbstverständlich.

„…nehmt zur Kenntnis, dass das Land Gott und seinem Gesandten zusteht und dass ich euch von hier vertreiben werde. Wer von euch Eigentum hat, soll es verkaufen. Wenn er dies nicht tut, so nehmt zur Kenntnis, dass das Land Gott und seinem Gesandten zusteht“  Bericht des Abu Huraira

Frage: Was versteht der Koran unter Dschihad?

Sure 9:111 Gott hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihr Vermögen dafür erkauft, dass ihnen das Paradies gehört, insofern sie auf dem Weg Gottes kämpfen und so töten oder getötet werden.

Sure 4:74 So sollen diejenigen, die das diesseitige Leben gegen das Jenseits verkaufen, auf dem Weg Gottes kämpfen. Und wer auf dem Weg Gottes kämpft und daraufhin getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen großartigen Lohn zukommen lassen.

Sure 9:20 Diejenigen, die glauben und ausgewandert sind und mit ihrem Vermögen und in eigener Person um Gottes willen Krieg geführt haben, stehen bei Gott in höherem Ansehen als die anderen. Ihnen wird großes Glück zuteil.

9:41 Rückt aus, ob leicht oder schwer, und setzt euch mit eurem Vermögen und mit eurer eigenen Person auf dem Weg Gottes ein. Das ist besser für euch, so ihr Bescheid wißt.

9:52 Sag: Erwartet ihr für uns (vielleicht) etwas anderes als eine der beiden besten (Möglichkeiten, die in Betracht kommen, nämlich Sieg oder das Paradies)? Wir aber erwarten für euch, daß Gott euch mit einer Strafe trifft (die unmittelbar) von ihm aus oder durch uns (über euch kommen wird). Wartet (nur) ab! Wir warten mit euch ab.

Sure 4:73 O Prophet, streite gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihr Aufenthalt ist die Hölle, und schlimm ist die Bestimmung!

Sure 61:11  … Ihr müsst an Gott und seinen Gesandten glauben und mit eurem Vermögen und in eigener Person um Gottes willen Krieg führen.

2:191   Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.

Sure 2:193 Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Gott verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), darf es keine Übertretung geben (d.h. dann sind alle weiteren Übergriffe untersagt), es sei denn gegen die Frevler.

2:216   Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid.

4:73 O Prophet, streite gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihr Aufenthalt ist die Hölle, und schlimm ist die Bestimmung!

4:76 Diejenigen, die glauben, kämpfen auf dem Weg Gottes. Und diejenigen, die ungläubig sind, kämpfen auf dem Weg der Götzen. So kämpft gegen die Freunde des Satans. Die List des Satans ist schwach.

8:39 Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Gott verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), so durchschaut Gott wohl, was sie tun.

8:60 Und rüstet für sie, soviel ihr an Kriegsmacht und Schlachtrossen (?) (aufzubringen) vermögt, um damit Gottes und eure Feinde einzuschüchtern, und andere außer ihnen, von denen ihr keine Kenntnis habt, (wohl) aber Gott! Und wenn ihr etwas um Gottes willen spendet, wird es euch (bei der Abrechnung im Jenseits) voll heimgezahlt. Und euch wird (dabei) nicht Unrecht getan.

9:5 Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten, wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf. Wenn sie umkehren, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen: Gott ist voller Vergebung und barmherzig.

61:3 Bei Gott erregt es großen Abscheu (w. Groß ist bei Gott der Abscheu (davor)), daß ihr sagt, was ihr nicht tut. 4 Gott liebt diejenigen, die um seinetwillen in Reih und Glied kämpfen (und) fest (stehen) wie eine Mauer (w. wie wenn sie ein festgefügter Bau wären)

61:4     Gott liebt die, die auf seinem Weg kämpfen in einer Reihe, als wären sie ein festgefügter Bau.

4:104: „ Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes (der Ungläubigen); leidet ihr, so leiden sie, wie ihr leidet. …“

47:35 Laßt nun (in eurem Kampfwillen) nicht nach und ruft (die Gegner) nicht (vorzeitig) zum Frieden, wo ihr doch (letzten Endes) die Oberhand haben werdet! Gott ist mit euch und wird euch nicht um (den Lohn) eure(r) Werke bringen.

Kommentar: Dschihad versteht hier eindeutig nicht nur die geistige Anstrengung im Glauben, sondern den tatsächlichen Einsatz im Kampf bis zum Tod. Wie hätten die Eroberungen schon zur Zeit Mohammeds stattfinden können, wenn nicht durch Kriegszüge? Der Todesmut wurde durch den Glauben an das Paradies für gefallene Krieger wesentlich verstärkt. Das Paradies wurde auch den Kreuzzüglern versprochen. Die ebenso daran glaubten.

Frage: Erstrebt der Islam die Weltherrschaft?

Sure 61:9 Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr d.h. der wahren Religion des Islam zum Sieg zu verhelfen über alles, was es sonst an Religion gibt – auch wenn es den Heiden zuwider ist.

 Kommentar: Es ist ein wesentliches Merkmal einer totalitären Ideologie, die ganze Welt beherrschen zu wollen. Der Islam hat dieses Ziel von Anfang an verfolgt und tut es weiter. Die Frage ist nur: wer setzt ihm Grenzen?

Es gäbe noch weitere Fragen, auf die ich im Koran leider keine Antwort gefunden habe.

Verbietet der Islam die Beschneidung von Mädchen, Zwangsheiraten und Ehrenmorde?

Ist der Islam für eine Trennung von Religion und Staat? Stehen die Menschenrechte und das Grundgesetz über der Scharia? Ist der Islam für Demokratie?

Der wortwörtlich ausgelegte Koran steht fast überall im Widerspruch zu den Werten der westlichen Welt. Ohne Reformation, ohne klares Bekenntnis zum Grundgesetz kann dieser Islam hier nicht geduldet werden. Man darf nicht denen die Schuld geben, die diesen Islam kritisieren. Das Problem geht vom Islam aus, von seiner moralischen Rückständigkeit, seiner Intoleranz und seiner Herrschsucht. Der politische Islam erstrebt die Durchsetzung der Scharia und die Herrschaft unter einem Kalifen, d.h. Theokratie, Diktatur mit Beschränkung von Meinungs-, Weltanschauungs- und Pressefreiheit. Ungleiches Recht für Männer und Frauen, Atheisten, Gläubigen und Andersgläubigen. Mohammed war nicht groß genug, um befreiend zu wirken, deswegen musste er damals und müssen heute die Muslime ihren Glauben mit Terror und Gewalt verbreiten.

Diese Religion ist die Ursache für Verfolgungen in islamischen Staaten und für die Flucht der Muslime aus diesen Staaten.

Mohammed und der Islam dürfen nicht kritisiert werden und niemand darf sich vom Islam lossagen. Muslime sollen eine herausgehobene Rechtsstellung haben über den Ungläubigen. Das wäre ein Unrechtsstaat, der nicht geduldet werden darf.

Im Koran kommt das Wort “Hölle” 137 mal und “ungläubig” 220 mal vor

Wo sind die Unterschiede?

Grundgesetz Koran
Freiheit; Gleichheit; Individualität; Säkularität Herrschaft der Religion; Muslimische Männer haben mehr Rechte; Clandenken, Familienehre; Religion und Staat bilden eine Einheit.
von gewählten Abgeordneten gemacht angeblich vom Engel Gabriel herab gesandt / erdichtet
menschliches Gesetz angeblich göttliches Gesetz / Gott ist aber nicht nachweisbar
veränderbar unveränderbar
wird durch Kritik laufend verbessert darf nicht kritisiert werden
alle Menschen haben gleiches Recht

und alle Möglichkeiten im Staat

Muslime haben höheres Recht als Nichtmuslime und sollen herrschen
Männer und Frauen sind gleichberechtigt Frauen haben weniger Rechte und sind minderwertiger
Gleichberechtigung aller Religionen Vorherrschaft des Islams
Religion und Staat sind getrennt Religion und Staat bilden eine Einheit
Meinungsfreiheit Religion darf nicht kritisiert werden
Religionsfreiheit Der Islam erlaubt keinen Austritt
Freiheit und Selbstbestimmung des Individuums Unterordnung des Individuums unter das islamische Gesetz der Scharia
Humane Strafordnung grausame Strafen
Todesstrafe abgeschafft Todesstrafe erlaubt
Demokratie mit Gewaltenteilung Theokratie, Herrschaft der Geistlichen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

Siehe auch als was werden Nicht-Muslime im Koran bezeichnet?

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Erdogan: Wählt ihn, wenn…

Wählt ihn, wenn…

Neuer Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt Tübingen 24.03.2017

Wir berichteten über die Kundgebung gegen das Machtstreben des türkischen Ministerpräsidenten.


Mit ihrer Wahl im April könnten Deutsch-Türken ihr Land aus sicherer Entfernung ins Verhängnis stürzen, denn in einer freiheitlichen Demokratie zu leben und zugleich die Diktatur für ein anderes Land zu wählen, erlaubt nur ein schwerer Fehler im System.

Dieses Privileg gibt es nur einmal. Diktatoren kann man nur einmal wählen. Wählt ihn, wenn euch die Freiheiten und Menschenrechte eurer Landsleute nichts bedeuten, wenn ihr alle Macht für immer in die Hände eines Mannes legen wollt, wenn ihr wollt, dass eine Führungsclique alle wichtigen Positionen des Staates besetzen und der säkulare Staat islamisiert werden soll, wenn die ganze Wirtschaft auf den Wohlstand eines Clans ausgerichtet und das übrige Volk seine Beute werden soll, wenn Privilegien nach Gunst und Laune verteilt und Kritiker mit derselben Laune im Gefängnis verschwinden sollen, wenn Richter dieses Verhalten ohne Rechtsgrundlage gewissenlos absegnen sollen, wenn jede Kritik und jede Kontrolle der Macht in Zukunft unterbleiben sollen, wenn ihr die Türkei an der Seite all der korrupten, zerstrittenen und unfähigen islamischen Staaten sehen wollt, aus denen die Menschen in Massen hierher fliehen, wenn ein Staat in seiner Selbstgerechtigkeit über alle anderen gestellt werden soll, wenn ihr einem Führer zustimmen wollt, der durch absurde Vergleiche die Bürger anderer Staaten beleidigen und damit die friedliche Staatengemeinschaft aufs Spiel setzen will.

Wählt ihn, wenn ihr euch selbst entmündigen wollt!

Wenn ich Gott wäre

Wenn ich Gott wäre!

Ein Leserbrief zum LTT-Stück „Believe Busters“ und zum Weltethos.

04.03.2017
Wenn ich Gott, der Allmächtige wäre, dann würde ich zur besten Fernsehzeit auf allen irdischen Kanälen und auf einer Großleinwand neben dem Mond meine Existenz für alle sichtbar überzeugend beweisen und endlich einige wichtige Dinge klären, von meiner Konfessionszugehörigkeit: ob ich katholisch, islamisch, hinduistisch oder sonst was bin, über das Gerücht, dass ich einen Sohn hätte; welches der letzte Prophet und die wahre Offenbarung ist – eventuell müsste ich da noch aktuellen Klartext nachliefern –, bis zur Länge meines Bartes, damit die Streiterei darüber endlich aufhört.

Dann müsste ich wohl ein Wort zur missratenen Schöpfung sagen: warum ich, der Allmächtige, der Allweise und Allgütige überhaupt so eine Welt geschaffen habe, in der es so viel Leid und Krieg gibt und in der es an Weisheit und Güte mangelt. Ich müsste erklären, warum ich bei Bombardierungen von unschuldigen Opfern tatenlos zuschaue, warum ich zwei aufeinander zurasende Züge zwar beobachten, aber nicht stoppen kann, warum ich bei Hungersnöten kein Manna regnen lasse … usw.


Die Leute, die glauben, sie könnten sich zu mir empor bomben, um ins Paradies zu kommen, müsste ich aufklären: „Hier oben gibt es nur Wolken und dünne Luft! Es lohnt sich also echt nicht, sich in diese Luft zu sprengen. Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann arbeitet zusammen mit den ,Ungläubigen’ am irdischen Paradies, denn ein anderes gibt es leider nicht!“

Zur Macht verholfen

Zur Macht verholfen

Der Artikel vom 24. Januar über die Gedenkfeier für den von den Nationalsozialisten hingerichteten Eugen Bolz im Rottenburger Dom bietet Anlass, die Rolle der Kirchen im Dritten Reich und heute kritisch zu hinterfragen.

28.01.2017 Roland Fakler, Ammerbuch Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt Tübingen
 

Die beiden Großkirchen in Deutschland haben fleißig daran gearbeitet, ihre Verantwortung für die Terrorherrschaft Hitlers zu minimieren. Sie behaupten, Hitler sei ein Atheist gewesen, dabei ist er immer Katholik geblieben, hat bei seinen Feldzügen immer die Unterstützung Gottes erbeten und ist dafür bis zum Schluss von beiden Kirchen unterstützt worden. Er war ein Machtmensch, der täuschen konnte, wie alle Machtmenschen.

Sie benutzen die Weltanschauung, die ihnen zur Macht verhilft: Hitler das Christentum, Lenin und Stalin den Kommunismus, Erdogan den Islam… Die Bischöfe haben ihn dafür stets in ihre Gebete eingeschlossen und haben ihm zur Macht verholfen. Während viele Christen, auch Eugen Bolz, die Bösartigkeit dieses Mannes schon vor 1933 erkannten, haben ihn beide Kirchen voll unterstützt. Das zeigt sich daran, dass die katholische Zentrumspartei, die einzige, die ihn hätte stoppen können – wohl mit Zustimmung des Papstes – für das Ermächtigungsgesetz gestimmt hat. Die katholischen Bischöfe haben sich davon ein Konkordat und viele weitere Privilegien versprochen und auch erhalten. Sie wollten nicht die freiheitliche Demokratie, sondern sie wollten eine klero-faschistische Diktatur nach dem Vorbild Mussolinis in Italien.

Anstatt sich bei der Abwehr totalitärer Herrschaften auf die Seite der Freiheit zu stellen, haben sie sich immer mit denen verbündet, die das Volk entmündigen wollten: mit Königen von Gottes Gnaden, mit dem Adel, mit Diktatoren und heute mit dem Islam!

Erziehung: Frei von Furcht

Leserbrief zum Bericht: „Der Koran hat keine Zunge“ (26.Juli) zum Auftakt der Tübinger Sommer Uni. 28.07.2016

Frei von Furcht

Es ist erfreulich, wenn man in Deutschland versucht, den Islam zu reformieren. Dazu bräuchte man mehr Zustimmung von Seiten der Muslime. Ich hätte deswegen eine bessere Idee: Anstatt Schüler durch konfessionellen Religionsunterricht erst mal zu spalten, würde sie ein gemeinsames Pflichtfach „Ethik“ verbinden. So könnten die Integrationsprobleme der muslimischen Schüler am besten behoben werden. Gemeinsam mit Christen, Orthodoxen und Evangelikalen, mit Agnostikern und Atheisten, mit Buddhisten, Hindus usw. sollten sie die Fragen diskutieren, die sie tatsächlich bewegen, Fragen zu Gewalt und Gewaltlosigkeit, den gerechten und den ungerechten Staat, die legitime Regierung, Freundschaft und Liebe, Weltanschauungs- und Meinungsfreiheit, Gerechtigkeit und Toleranz, Alkohol und Drogen, Fragen zu Religionen, ihren Gemeinsamkeiten, ihre Unterschiede, ihre positiven und negativen Seiten. Sie sollten lernen, Kritik zu äußern und Kritik zu ertragen, Andersgläubige als gleichwertige Gesprächspartner zu akzeptieren – und all dies frei von der Furcht, eventuelle Dogmen zu verletzen, auf der Grundlage von Vernunft und Mitgefühl und in dem Bewusstsein, eine gemeinsame Lebensgrundlage schaffen zu wollen.

Im Religionsunterricht kann man dann so wichtige Themen besprechen wie: Ist Gott ein einfacher (Islam), ein dreifacher (Christentum) oder ein vielfacher? Hat er einen Sohn oder nicht? War Jesus Prophet oder Gott oder Mensch? Gibt es einen oder sieben Himmel oder das Nirwana?…

Merkmale des orthodoxen Islams

Merkmale des orthodoxen Islams

Anmerkung zum Interview mit dem Philosophen Otfried Höffe.

Leserbrief im Tübinger Tagblatt 25.05.2016

Muslime, die unsere freiheitliche Ordnung anerkennen, gehören zu Deutschland, nicht aber der orthodoxe Islam, der sie nicht anerkennt und sich dabei auf den Koran als unveränderliches Wort Gottes beruft.

Der orthodoxe Islam ist nicht einfach nur eine auf Spiritualität ausgerichtete Religion, sondern ein totalitäres Herrschaftssystem, das die ganze Welt beherrschen möchte. Hier beschränkt er sich vorläufig auf die Kontrolle der eigenen Anhängerschaft,  auf die Veränderung der Rechtsnormen in Richtung Scharia und auf die Vortäuschung eines friedlichen Islams (Taqiya). Der Islam behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu sein und zieht aus diesem Glauben seinen Herrschaftsanspruch. Er teilt die Welt in das Reich des Islam, in dem die rechtgläubigen Muslime in Frieden leben und in das  Reich des Krieges, in dem die Ungläubigen bis zu ihrer Bekehrung bekämpft werden müssen. Nur richtige Muslime sind „richtige Menschen“. Den anderen stehen keine gleichen Rechte zu. Der Mann herrscht über die Frau. Menschenrechte im Sinne des Islams gelten nur innerhalb der Scharia. Das individuelle Recht auf Meinungs- und Weltanschauungsfreiheit wird nicht gewährt. Rechtgläubige Muslime sollen herrschen und alle Rechte besitzen; Juden und Christen werden als Menschen minderen Rechtes geduldet, wenn sie die Herrschaft der Muslime anerkennen und dafür Steuern zahlen. Wer nicht zum Islam übertritt und sich der Herrschaft des Islams nicht unterwirft, also Freidenker und Atheisten, werden nicht geduldet. Sie zu bekämpfen ist Pflicht jedes Gläubigen.


Nur das ist für einen gläubigen Muslim ein “gerechter” Staat. Wenn ihr das wollt, dann lehnt euch zurück und lasst die Dinge laufen. Wenn ihr das nicht wollt, wird es Zeit, dass ihr Rückgrad zeigt!


Während unsere Meinungsfreiheit Religionskritik zulässt, ist gemäß der Scharia Kritik am Islam verboten. 

Scharia lässt keine Vielfalt und keine Toleranz zu, sie ist totalitär!

Sie teilt die Menschen in wertvolle Rechtgläubige und wertlose Falschgläubige ein und ist damit faschistisch!

Ich hab nichts gegen Muslime, aber ich hab was gegen den Islam, weil er totalitär und faschistisch ist und mir als Ungläubigem keine Daseinsberechtigung einräumt. Also muss ich entweder die Scharia bekämpfen oder meine Daseinsberechtigung aufgeben.

Ich hab mich für die Bekämpfung der Scharia entschieden! Ich bin ein Feind aller totalitären Weltanschauungen – dazu gehören Islam und Faschismus – weil ich in einem freiheitlich demokratischen Gemeinwesen weiterhin meine Menschenrechte und meine Menschenwürde genießen möchte!

 

Therapie mit Koran?

Muslimische Therapeuten behandeln Flüchtlinge in Reutlingen 11.02.2016

Mit Hilfe des Korans und der islamischen Religion wollen sie Depressionen heilen.

Leserbriefe an die Bürgerredaktion.de und im Tübinger Tagblatt am 22.02.2016

Es ist immer erfreulich zu hören, wenn es gelingt, Menschen von „Furcht und Not “ zu befreien. So ist die Aktion der Stadt Reutlingen nur zu begrüßen. Ich frage mich allerdings, wie dabei ein Buch, der Koran, hilfreich sein kann, in dem Gläubige und Ungläubige dutzende Male mit Hölle und Teufel bedroht werden. Dazu kommt noch, dass Muslime, die ihren Glauben ernst und gewissenhaft ausüben wollen, unzählige Reinheits-, Speise- und Verhaltensvorschriften befolgen müssten, um ihren Gott gnädig zu stimmen. Sie müssen fünf Mal am Tag beten, hoffentlich in die richtige Richtung, dürfen Verbeugungen und Waschungen nicht vergessen, müssen alle Speisen prüfen: Was ist Halal (erlaubt) und was ist Haram (verboten) ? Ständig müssen nicht-existierende Dämonen mit Gebeten abgewehrt werden. Jede Angelegenheit ihres Alltags, Schlafrhythmus, Kleiderordnung, Sexualität, Reisebestimmungen, alles ist durch den Koran und die Hadithe bestimmt. Da es gar niemandem gelingen kann, all diese Vorschriften zu befolgen, leben sie in einem ständigen Zustand der Furcht und der Schuld. Ich hoffe, dass auch die Therapeuten dieses Problem erkannt haben und es bei ihren Patienten statt mit orthodoxer Religion mal mit Gedanken der Aufklärung versuchen werden. Über den Flüchtlingen steht jetzt nicht mehr die strenge Religionsbehörde, sondern unser freiheitliches Grundgesetz, das es jedem Menschen erlaubt, selbständig zu denken und frei zu handeln, sogar einer angst- und krankmachenden Religion den Rücken zu kehren.