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Roland Fakler

Showing posts from: Oktober 2016

Neue Erkenntnisse über Jesus

Leserbrief im Tübinger Tagblatt erschienen am 8. Okt. 2016

Satire: Gedanken zum Motorradfahrergottesdienst in der Zeltkirche auf dem Reustener Kirchberg ­am 3.10.2016

Mit Palmwedeln

Wussten Sie schon, dass  Jesus ursprünglich beabsichtigt hat, auf einer Maico, einem Motorrad aus ehemals Pfäffinger Produktion, zum Passahfest in Jerusalem einzufahren? Nur weil der Hohepriester damals wegen erhöhter Abgaswerte ein Motorrad- und Mofaverbot für die Stadt erlassen hatte und militante Umweltschützer jeden Motoradfahrer, der dieses Verbot missachten sollte, mit Palmwedeln vom Sattel zu fegen drohten, empfahlen ihm seine Apostel die umweltfreundlichere Variante auf dem Esel.

Wie konnten damals die Abgaswerte überhaupt gemessen werden? Die Methode war verblüffend einfach. Man stellte einen Sklaven an eine belebte Kreuzung; wenn er nach kurzer Zeit umfiel, waren die Abgaswerte zu hoch. So ritt Jesus, wie wir alle wissen, auf einem Esel in Jerusalem ein und die Umweltschützer benutzten die Palmwedel, nicht um ihn vom Motorrad zu holen, wie sie es ursprünglich vorhatten, sondern um ihm zuzuwinken. Weil Maico aber später Konkurs anmelden musste, war es den Bibelschreibern peinlich, der Nachwelt darüber berichten zu müssen, dass der Messias jahrelang auf so einem Klump zwischen See Genezareth und Jerusalem herumgekurvt ist. Deswegen ist uns nur die Geschichte mit dem Esel überliefert worden und die mit der Maico wurde bis heute verschwiegen!

Mein politisches Programm

Mein politisches Programm

Siehe auch: Was zu tun wäre!

Humanistische Leitkultur.

Gottesbezug gehört nicht in die Verfassung – Wir beziehen uns auf unsere Vernunft.

Mit dem Gottesbezug in der Verfassung wird die Bevorzugung der Religiösen als die besseren Menschen vor den Säkularen gerechtfertigt.

Religion: Deutschland ist heute ein semi-säkularer Staat und sollte die Trennung zwischen Religion und Staat klarer vollziehen.

Die katholische Kirche hat ihre Privilegien in feudalen Zeiten, als sie die alleingültige Religion war, von Kaisern (Konstantin, Theodosius, Karl…) erhalten, deren Herrschaft sie dafür, wie schrecklich und ungerecht sie auch gewesen sein mag, legitimiert hat.

Ablösung der Staatsleisungen an die Kirchen

Obwohl es immer weniger echte Gläubige und Kirchgänger gibt – das belegen  alle Zahlen – erhalten die zwei Großkirchen jedes Jahr mehr Subventionen vom Staat. 2017 waren es etwa 500 Millionen, mit denen unter anderem die Gehälter von Bischöfen und kirchlichen Würdenträgern bezahlt werden. Dabei müssten diese staatlichen Subventionen, die gleichsam Entschädigungen für die Enteignungen der Kirchen von 1803 sind, längst abgelöst werden. In der Weimarer Verfassung wurde diese Ablöseforderung 1919 gestellt und ist auch in das Grundgesetz in §140 eingegangen. Geschehen ist nichts, dank der Hinhaltepolitik der Kirchen.

Gleiches Arbeitsrecht für alle

Nicht mitgerechnet bei diesen Geldern sind die vielen Milliarden, etwa 83, die die Kirchen für den Unterhalt von konfessionellen Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Diakoniestationen erhalten. Diese werden nämlich nicht etwa von der Kirchensteuer, sondern zu 98% vom Staat und damit auch von Säkularen finanziert. Trotzdem gilt für die 1,2 Millionen Mitarbeiter in Kirchendiensten ein besonderes kirchliches Arbeitsrecht und kirchliche Bevormundung in ihrem Privatleben. Bei der Einstellung ist die Konfession, nicht die Fähigkeiten der Bewerber, entscheidend. Die Kirchen berufen sich da auf den Tendenzschutz.

Neben diesen Leistung bezahlt der Staat auch für die Sanierung kirchlicher Gebäude.

Nicht der Staat ist multireligiös, sondern die Gesellschaft. Der Staat muss säkular und neutral sein! Religion ist Privatsache! Religiöse Symbole gehören nicht in öffentliche Gebäude, nicht in die Schule, nicht ins Parlament, nicht ins Gericht. Lehrer/innen dürfen während des Unterrichtes keine religiösen Symbole tragen; auch Richter/innen und Gerichtsgebäude müssen neutral sein. Verpflichtende Schulgebete und Gottesdienste darf es nicht geben nur freiwillige; Ethik – Religionskunde oder Philosophieunterricht ersetzt werden für alle ab Klasse 1, in dem die aktuell gültigen Werte gelehrt werden. Erziehungsziel ist Achtung der Menschenrechte und der demokratischen Grundordnung. Schule muss ein Ort der Erkenntnis und des freien Lernens sein, nicht ein Ort der Indoktrination und der eingetrichterten Bekenntnisse.

Blasphemie Paragraph §166 abschaffen. Um Gotteslästerungen mögen sich die Götter kümmern

Religion kann sich dezent aber nicht aufdringlich in der Öffentlichkeit zeigen, weil alle das gleiche Recht haben; Keine neuen Gipfelkreuze; Kreuze gehören in sakrale Räume, nicht in öffentliche Gebäude und nicht auf Gipfel.

Kirchen sollten sich wie Vereine organisieren und von Mitgliederbeiträgen finanzieren. Konkordate aus früheren Jahrhunderten müssen abgelöst werden

Der Staat sollte dafür sorgen, dass genügend Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Seniorenheime weltanschaulich neutral geführt werden, entsprechend dem Bevölkerungsanteil der Säkularen.

Das gilt auch für die Seelsorge bei der Bundeswehr. Trauer- und Staatsfeiern mit multiweltanschaulichem Personenkreis müssen so gestaltet werden, dass sich alle identifizieren können.

Sterbehilfe: Jeder hat ein Recht auf Humanes Sterben. Sterbehilfe darf kein Geschäft werden Medien: Dem Bevölkerungsanteil angemessene Mitsprache aller Weltanschauungen

Islam: Muslime, die unsere freiheitliche Grundordnung anerkennen, gehören zu Deutschland, der orthodoxe Islam, der dies nicht tut und sich dabei auf den Koran als das unveränderliche Wort Gottes beruft, gehört nicht zu Deutschland.

Hassprediger aus Saudi Arabien, Iran, Türkei haben in deutschen Moscheen nichts zu suchen Keine Vollverschleierung vor Behörden, in Schulen, im Kindergarten, in Banken; kein Kopftuch im öffentlichen Dienst; keine Beschneidung von Buben kein Schächten von Tieren; kein Muezzin-Ruf; auch das Glockenläuten muss auf vernünftiges Maß eingeschränkt werden, nicht morgens um 6 Uhr Glockenläuten und Muezzin – Rufe sollten durch Glocken- bzw. Muezzin – Apps ersetzt werden.


Innenpolitik: Militär: Berufsarmee, keine Wehrpflicht; Für einen Beruf muss man sich eignen. Es kann auch nicht jeder Metzger oder Pfarrer werden. Deswegen sollen die geeignetsten Leute die Verteidigung übernehmen.

Atomwaffen weg aus Deutschland; Deutschland bleibt in der Nato, beschränkt sich aber hauptsäschlich auf Einsätze in Europa;

Mehr Mitentscheidung des Volkes in Volksbefragungen; Weniger Abgeordnete; Erweiterte deutsche Geschichtsbetrachtung; Geschichte beginnt um 10000 vor unserer Zeitrechnung oder früher und betrifft die ganze Welt Aufarbeitung mit Identitätsstiftung; neues deutsches Selbstbewusstsein: Deutschland ist ein guter Staat, die Deutschen haben ihre Vergangenheit besser aufgearbeitet als andere Staaten: USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei… Die Beschäftigung mit der Geschichte sollte vor allem den Sinn haben, aus ihr zu lernen. Bezahlfernsehen statt GEZ-Gebühren. Bezahlen soll, wer konsumiert. Steuern: „ergiebige und umsetzbare Vermögenssteuer für Superreiche“ einführen, kleine und  Einkommen entlasten

Gegen doppelte Staatsbürgerschaft. Die Wahlen in der Türkei haben gezeigt wie verhängnisvoll die doppelte Staatsbürgerschaft sein kann: Bürger einer Demokratie können die Diktatur in einem anderen Land wählen. Sie sollten auch gleich dorthin ziehen. Die Türkei gehört nicht in die EU Wirtschaft: Soziale Marktwirtschaft hat sich bewährt Industrielle Massentierhaltung abschaffen Es muss so gewirtschaftet werden, dass weder die Umwelt noch andere Nationen geschädigt werden, d.h. nachhaltig.

Einführung einer Bürgerversicherung

Mietpreisbremse verbessern,

Vermeidung neuer Schulden

Mindestlohn;

Außenpolitik: Deutschland ist Teil der EU, der UNO und der Nato und soll auch Verantwortung in diesen Bündnissen übernehmen. Deutsche Interessen müssen berücksichtigt werden.

EU: Je weniger im Verein sind, desto besser funktioniert er. Für stabilen Euro und Europäische Union;

Rüstungsexporte in Krisenregionen beenden. Waffenlieferungen nur für Natopartner!

Abrüstungsinitiative – gegen eine Erhöhung der Rüstungsausgaben 

Bürgerkriegsflüchtlingen wird geholfen – zuerst in ihren Ländern, wo man für stabile demokratische Verhältnisse sorgen muss, in denen die Menschenrechte gelten.

Einwandererzahlen möglichst niedrig halten. Wir können und sollten nicht die Überbevölkerung Afrikas aufnehmen. Deutschland ist ein dichtbesiedeltes Land und soll nicht weiter zugebolzbaut werden. Es muss eine gesamteuropäische Lösung und gemeinsame Anstrengungen geben, das Elend in der Welt zu mindern. Familienplanung ist das wichtigste Gebot für Länder, die ihre Bevölkerung nicht ernähren können. Integration wird „zuallererst als Bringschuld“ der Zuwanderer betrachtet. Zuwanderer haben eine Verpflichtung, sich um Integration zu bemühen und Deutsch zu lernen. Forderung zur Eingliederung und Befolgung des Grundgesetzes. Keine Parallelgesellschaften/Parallelgerichte in unserer Mitte, wie Sharia, Friedensrichter,  Hasspredigern… Asylsuchende, die unsere freiheitliche Ordnung bekämpfen, verwirken ihr Recht auf Asyl. „Gefährder“ und Hassprediger müssen so schnell wie möglich abgeschoben werden. Völkerverständigung auf der Basis humaner Werte

Umwelt: Für totale Energiewende, weg von Atom-, Gas und Öl, Diesel hin zu erneuerbaren Energien. Unabhängigkeit Deutschlands von Energiezufuhr von außen. Wir sollten  unabhängig werden von russischem Gas und saudischem Öl und von den teuren Folgen der Atomenergie. Wir sollten die Ressourcen nutzen, die uns unser Land bietet, nämlich Wind und Solarenergie. Die Klimaerwärmung durch den Menschen ist eine wissenschaftliche Tatsache. Ihr entgegen zu steuern ist höchste Zeit!