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Roland Fakler

Showing posts from: Januar 2015

Ende der Toleranz

Leserbrief im Tagblatt am 23.01.2015

In den Leserbriefen gelehrter Schreiber taucht immer wieder der Mythos vom harmonischen Zusammenleben der Religionen im maurischen Spanien auf. 711-1492 war eine sehr lange Zeit, in der es vor allem vom muslimischen Herrscher abhing, wie tolerant man sich gegenüber Juden und Christen verhielt. Allgemein galt: Je frommer der Herr, desto intoleranter war sein Regiment. 1066 kam es z.B. zu einem Pogrom an den Juden Granadas (5000 Tote). Bezeichnend ist auch, dass Philosophen wie Averroes oder Maimonides fliehen mussten. Eines kann aber sicher festgestellt werden: Christen und Juden waren in dieser Zeit, bis auf eine kurze Periode in Granada, nie gleichberechtigte Staatsbürger, sondern sie hatten als „Buchbesitzer“ den Status von Schutzbefohlenen (Dhimmis), den sie sich durch eine Kopfsteuer erkaufen mussten. Das ist die Herrschaftsordnung, die der Koran vorschreibt: Sure 9:5. Sie waren in vieler Beziehung Menschen minderen Rechtes, durften keine Pferde reiten und keine Waffen tragen, mussten sich durch demütigende Kleidung kennzeichnen… Das ist keine gerechte Gesellschaftsordnung, sondern nach heutigem Standard ein Unrechtsstaat! Für die Juden war dies allerdings ein großer Fortschritt. Auf dem 17. Konzil von Toledo, 694, waren sie im christlichen Spanien wegen „staatsfeindlicher Umtriebe und Beleidigung des Kreuzes Christi“ zu Sklaven erklärt worden. Nach der christlichen Rückeroberung Spaniens, 1492, kam freilich das Ende der Toleranz für Muslime und Juden. Je frommer der Herr, desto intoleranter der Staat!

Affen und Schweine

Leserbrief im Tagblatt am 15. Januar 2015

Betrifft: Tübinger Islamzentrum: Jeder Terror widerspricht der Religion vom: 10.01.2015

Erfreulich, dass sich das Islamzentrum von den Anschlägen in Paris distanziert. Leider kann ich aber nicht glauben, dass die nichts mit dem Islam zu tun haben, deswegen sehe ich mich veranlasst, hier eine Analyse zu wagen…zum besseren Verständnis des Wahns. Woher kommt die Gewalt im Islam? Sie kommt vor allem aus dem Koran und aus dem Vorbild Mohammeds. Im Koran, der bei gläubigen Muslimen als unfehlbares und unabänderliches Wort Gottes gilt, werden die Ungläubigen, „die schlimmer sind als die Tiere 8:55“, in vielen Suren verdammt und von Allah in der Hölle gequält10:4. Freundschaft mit ihnen wird verboten 4:89. Die Muslime sollen herrschen, die anderen sollen sich unterwerfen 9:29. Das gefällt nicht jedem. Deswegen gibt es Kritik am Islam. Schariagerichte in Pakistan, Iran, Saudia Arabien… sorgen für die „gerechte Strafe“ dieser „Beleidiger des Islam“. Hassprediger erledigen den Rest. Ein „Gläubiger“ könnte sich aufgefordert und gerechtfertigt fühlen, Allah bei der Bestrafung dieser „Affen und Schweine 5:60“ zu helfen. Abwertung kommt vor der Abschlachtung! Wer sich „mit seinem Gut und Blut“ im Kampf gegen die Ungläubigen einsetzt, dem wird ein höherer Rang versprochen 4:95“. Wer im Glaubenskampf fällt, kommt angeblich sofort ins Paradies 9:20. Distanzieren Sie sich bitte von dieser Lüge! Dann könnten Sie viele Menschenleben retten! Kriminelle, die sich das Leben im Diesseits ohnehin schon versaut haben, ergreifen nun diese vermeintliche Chance. Mit dem Dschihad eröffnet sich ihnen scheinbar die Möglichkeit, einen „glorreichen“ Ausweg aus dem irdischen Jammertal zu finden.